Waddekath

Zwischen Altmark und Lüneburger Heide

Der kleine Ort Waddekath, mit seinen schätzungsweise 140 Einwohnern liegt direkt an der ehemaligen inner-deutschen Grenze. Früher unerreicht liegt er heute im Herzen Deutschlands, etwa 90 km von Hannover, 70 km von Braunschweig und 100 km von Magdeburg entfernt.

Waddekath ist ein Rundlingsdorf und wurde erstmals urkundlich 1121 erwähnt. Damals schenkte der Fürst von Hannover den Ort Waddekath dem Kloster Diesdorf. Bis dato gehörte Waddekath zum Hannoverschen Land. Heute liegt es am Rande der westlichen Altmark.

Der Ort selbst ist idyllisch gelegen, besitzt eine kleine Feldsteinkirche und hegt seit Jahren (vielleicht auch schon Jahrhunderten) eine feste Freundschaft zum Nachbarort Rade. Während es in Waddekath an Übernachtungsmöglichkeiten mangelt, bietet der Nachbarort Rade mit dem Gasthaus Schöder und dem Berliner Hof (Ein Seminar-zentrum  mit über 140 Schlafplätzen) ausreichend Platz zum Übernachten. 
Direkt an der L8, auf halben Wege zwischen Salzwedel und Hannover, bietet der Ort Wandermöglichkeiten, Rad- und Reitwege entlang der ehemaligen Grenze, sogar befestigt bis nach Bergen.
Das Dorfgemeinschaftshaus steht für Festivitäten und Veranstaltungen zur Verfügung und ein Sport- und Spielplatz läßt den Kindern viel Freiraum.

Verschiedene Hausstile, von Fachwerken bis Gutshöfe aus rotem Backstein, laden zum Spaziergang ein. Überall gibt es Heidschnucken, Gänse, Hühner und Enten zu sehen. Im Dorfteich tummeln sich Wildenten und im Sommer tragen die Frösche mit ihrem Gesang zur Gemütlichkeit bei.
 Waddekath gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Diesdorf-Dähre, dessen Hauptsitz in Diesdorf nur 5 km entfernt ist. Dort findet man neben dem Rathaus, verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten auch das größte Freilichtmuseum Sachsen-Anhalts, ein Erlebnisbad und eine Backsteinbasilika, die dem ehemaligen Kloster Diesdorf gehörte. Eine alte Darre sowie diverse Gebäude und eine Feldsteinmauer erinnern an alte Zeiten. 
In Erinnerung an die Grenze haben die Waddekather ein Stück der ehemaligen Grenzmauer erhalten.

© Familie Grieskamp